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Hotspot Netzwerk und Vorratsdatenspeicherung - Was kann protokolliert werden



Weg frei für öffentliches WLAN in Deutschland (seit Juli 2016)
Anbieter von WLAN-Hotspots müssen künftig für Rechtsverstöße der Nutzer ihres WLAN nicht mehr haften. Damit vereinfacht die Bundesregierung den Ausbau von öffentlichen WLAN-Hotspots. Weitere Informationen unter bundesregierung.de.

Aufgrunddessen bieten wir seit 2017 für alle Hotspot Geräte die vereinfachte Anmeldung, siehe: Hotspot Anmeldung durch Bestaetigung von AGB.


EU
Am 8. April 2014 erklärte der Europäische Gerichtshof die Richtlinie für ungültig, da sie mit der Charta der Grundrechte der Europäischen Union nicht vereinbar sei.

Die Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung (Richtlinie 2006/24/EG) verpflichtete die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, nationale Gesetze zu erlassen, nach denen bestimmte Daten, die bei der Bereitstellung und Nutzung öffentlicher elektronischer Kommunikationsdienste anfallen, von den Diensteanbietern auf Vorrat gespeichert werden müssen.


Deutschland
Das Bundesverfassungsgericht hat am 02.03.2010 die Massenspeicherung von Internet- und Telefondaten in Deutschland gekippt. Zwar wird eine Speicherungspflicht wie durch die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung vorgesehen nicht in Frage gestellt, doch ist die nationale Umsetzung laut BVerfG-Urteil nicht mit dem Telekommunikationsgeheimnis vereinbar.

Das Gesetz zu Vorratsdatenspeicherung verpflichtete
Anbieter von Telekommunikationsdiensten zur Registrierung von elektronischen Kommunikationsvorgängen, ohne dass ein Anfangsverdacht oder konkrete Hinweise auf Gefahren bestehen. Zum Zweck der Strafverfolgung werden die Verkehrsdaten jeglicher Telekommunikation (Telefon, E-Mail, Internet) für 6 Monate 'auf Vorrat' gespeichert.

Bei Internetverbindungen sollen auch die sogenannten Verkehrsdaten gespeichert werden:

- die dem Teilnehmer für eine Internetnutzung zugewiesene Internetprotokoll-Adresse (IP)
- eine eindeutige Kennung des Anschlusses, über den die Internetnutzung erfolgt
- den Beginn und das Ende der Internetnutzung unter der zugewiesenen IP-Adresse

Der Kommunikationsinhalt oder der Aufruf einzelner Internetseiten sollen nicht gespeichert werden.


Welche Daten können in Sylbek Hotspot Server gespeichert werden?
Es werden MAC-Adresse, IP-Adresse, eindeutiger Benutzername mit dazugehöriger Zeit gespeichert.
Es sind mehrere Text-Dateien (ca. 1MB), die Sie per FTP herunterladen können. Siehe einen Ausschnitt der Benutzer Log.

Verbindungsdaten Protokollierung (Standard)
Aktivieren unter 'Winbox/System/Logging', hotspot->hslog

Es werden nicht die aufgerufenen Seiten protokolliert.
Es werden, kurz gesagt, nur die Zeiten wann der Benutzer einloggt und wieder ausloggt gespeichert. Benutzer kann selbst ausloggen (user request) oder er wird vom System ausgeloggt wegen fehlender Aktivität (idle timeout).
Sollte ein 'nicht eindeutiger' Benutzername wie z.B. 'anette.schick' verwendet werden, dann sollten Sie zu diesem Benutzernamen Zusatzinformationen wie Wohnadresse extern gespeichert werden.
MAC-Adresse und private IP Adressen können nicht als eindeutige Eigenschaften gesehen werden.

Auf Grund der Nachfrage weitere Benutzer Aktivitäten zu speichern, bieten wir Ihnen auch Firewall Logging. Damit werden zusätzlich weitere Daten wie Quelle- und Ziel- IP, Protokoll und Port gespeichert.
Dazu sollten Sie jedoch die gesetzliche Lage in Ihrem Land prüfen und Benutzer Einverständnis holen, zB. durch entsprechende Angaben in der Anmeldeseite.

Firewall-Logging (optional)

Was sollte ein Hotspot Betreiber beachten?
Wählen Sie als Benutzername eindeutige Eigenschaften z.B. E-Mail Adresse vom Kunden/Gast, oder Kundennummer aus Ihrem System. Wenn Sie Zugangskarten im voraus drucken, dann notieren Sie Namen von Ihrem Kunden/Gast beim aushändigen der Karte.


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